Bogensportclub 3D Vorau

Nach 25 Jahren feiert man als Ehepaar bekanntlich die „Silberhochzeit.“ Dieser Vergleich ist deshalb zulässig, weil die Mitglieder dieses Traditionsklubs untereinander ein sehr familiäres, zwischenmenschliches Verhältnis pflegen. Natürlich herrschte in diesem Vierteljahrhundert nicht immer „eitel Wonne. “

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25 Jahre Bogensport in Vorau!

Nach 25 Jahren feiert man als Ehepaar bekanntlich die „Silberhochzeit.“ Dieser Vergleich ist deshalb zulässig, weil die Mitglieder dieses Traditionsklubs untereinander ein sehr familiäres, zwischenmenschliches Verhältnis pflegen. Natürlich herrschte in diesem Vierteljahrhundert nicht immer „eitel Wonne. “

Die ersten Höhlenzeichnungen, auf denen man Bögen erkennen kann, sind nachweislich mehr als 10’000 Jahre alt. Seit ca. 5’000 Jahren ist der Pfeil und Bogen weltweit verbreitet. Laut Nachfrage beim Vorauer Verein „Sub Terra Vorau“, der äußerst engagiert Voraus Unterwelt erforscht, wurden trotzdem noch keine diesbezüglichen Höhlenmalereien entdeckt. Trotzdem gibt es – nachgewiesener Weise – den 3 D- Bogensport in Vorau seit nicht weniger als 25 Jahren. Als „Urväter“ des Vorauer 3D-Bogensports werden immer wieder die Namen Fritz Kogler, Voraus Malermeister Adrian Halwachs und Johann Wilfing genannt. Die Idee, auf Plastiktiere zu schießen (3D) war zur Gründungszeit in Österreich weitgehend unbekannt, und wurde von Johann Wilfing auf einer USA Reise „entdeckt“ und so nach Vorau gebracht. Dazu mussten auch die ersten Plastiktiere aus Amerika importiert werden.

Allerdings gab es damals schon in Ginzling im Zillertal einen 3D-Bogensportclub, mit dem die Vorauer „Ur – Bogenschützen“ Kontakt aufnahmen. Ferdinand Romirer, der Kutschwirt „kutschierte“ damals die Schützen ins schöne Zillertal, was den Flair eines kleinen Abenteuers innehatte.

Nach 25 Jahren feiert man als Ehepaar bekanntlich die „Silberhochzeit.“ Dieser Vergleich ist deshalb zulässig, weil die Mitglieder dieses Traditionsklubs untereinander ein sehr familiäres, zwischenmenschliches Verhältnis pflegen. Natürlich herrschte in diesem Vierteljahrhundert nicht immer „eitel Wonne. “ Immer wieder feierte man gemeinsam große Erfolge, aber tröstete sich auch gemeinsam bei Niederlagen. Erst mit der Zeit wächst man zusammen, wird gefestigter, reifer und genau diese familiäre Atmosphäre ist das Aushängeschild des BSC Vorau unter dem Obmann Michael Lechner. Hier steht es jeden frei, ob er einfach nur so zum Spaß den Bogen schießt, oder ob er höhere Ziele anstrebt. Man gesellt sich dort mit Europameistern, wie etwa dem Alois Haspl, aber auch mit Anfängern. Das jetzige sportliche Aushängeschild ist die Vorauer Tierärztin Brigitte Steiner, die „Vorauer Bogenkönigin“, die eindeutig zu Höherem berufen ist. Aus sportlicher Sicht gesehen, entwickeln sich aber auch die Nachwuchsschützen bestens, wie zum Beispiel ein Hannes Seidl, der anscheinend seine Tendenz zu vierten Plätzen überwunden hat und sich schön langsam den Medaillenplätzen nähert. Er ist ja noch jung und hat seine sportliche Zukunft noch vor sich!

Natürlich wurde das 25-Jahr Jubiläum mittels eines Turnier sportlich gefeiert, bei dem die Vorauer Bogenschützen trotz starker Konkurrenz sehr häufig zur Siegerehrung – durchgeführt von Obmann Michael Lechner und Voraus Bürgermeister Mag. Bernhard Spitzer – aufgerufen wurden! Die Medaillen wurden von den Vorauer Bogenschützen selbst entworfen und vervollständigt, was wiederum den großen Gemeinsamkeitsfaktor des Klubs beweist. Und sollte Sub Terra Vorau demnächst in ihren Höhlen tatsächlich Pfeile ausgraben, dann sind sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht prähistorisch, sondern nur meine, die ich aus lauter Freude und Nervosität wegen meiner Mitgliedschaft bei diesem Familienklub unabsichtlich danebenschossen habe!